WasseraufbereitungSchwimmbadSauna und DampfbadWhirlpoolSolartechnikSpezial-FiltermedienGartenduschen

Dosierung gegen Korrosion und Kalksteinbildung



Ursachen der Korrosion

Die Korrosion ist ein äußerst komplexer Vorgang. Man kennt viele Einflussgrößen, welche Kalt- und Warmwasserversorgungsanlage verursachen und beeinflussen, z.B. Art und Menge der gelösten und ungelösten Wasserinhaltsstoffe und deren Oberflächenbeschaffenheit (wie freie Kohlensäure oder Sauerstoff), Zusammensetzung der installierten Werkstoffe und deren Oberflächenbeschaffenheit, Fließgeschwindigkeiten und Stillstandszeiten. Die gängigsten Korrosionsarten sind der Loch- bzw. der Flächenfraß.

Schutzmaßnahmen gegen Korrosion

Ziel der Korrosionsmaßnahmen ist es, eine unmittelbare Berührung zwischen dem Wasser und dem Rohr bzw. einer Behälterwandung zu verhindern, um einen chemischen Zersetzungsprozess vollziehen zu können. Hierbei werden durch Einbringung und Einwirkung von Phosphat- und/oder Silikatmaterialkomponenten diese Abtrennungen erreicht. Je nach Wasserhärte werden unterschiedliche Minerallösungen angewendet.

Ursachen der Kalksteinbildung

Ein entscheidender Faktor der Kalksteinbildung ist die Wasserhärte, die anzeigt, wie viel Härtebildner im Wasser gelöst sind. Verbinden sich Calcium und Magnesium mit den gelösten Kohlendioxid(Kohlensäure), so entstehen Bikarbonate. Diese Verbindungen werden bei der Aufheizung des Wassers wieder zerstört, da die Kohlensäure entweicht und calciumhaltige Ablagerungen in kristalliner Form ausfallen. Die Folge ist, dass sich der Kalkstein an der Stelle mit der höchsten Temperatur ablagert und somit zu einer Beeinträchtigung der Wärmeübertragung führt. Hieraus ergibt sich mit der Zeit ein Mehraufwand an Energiezufuhr und früher oder später eine Zerstörung des Warmwasserbereiters. Weiterhin kann es in Rohrleitungen durch Ablagerungen zu Querschnittseinbußen bis zum vollständigen Verschluss einzelner Rohrstränge kommen.

Schutzmaßnahmen gegen Kalksteinbildung

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Härtebildner zu behandeln. Durch eine Wasserenthärtung diese dem Wasser entnehmen oder durch eine Impfung von Härtestabilisatoren in der Schwebe zu halten. Hierbei werden Phosphate in die Rohrleitung eingeimpft, die auch bei Wassererwärmung Calcium- und Magnesiumbikarbonat in Lösung halten. Diese nimmt allerdings bei steigender Karbonathärte, Verweilzeit und Temperatur ab.



Dosieranlage Typ 208


Mit der Dosieranlage lassen sich selbst kleinste Mengen flüssiger Phosphat- und Silikat-Verbindungen exakt dosieren. Dank der hochpräzisen Zugabe über eine elektronische Steuerung an das durchfließende Leitungswasser wird nicht nur das Einhalten der strengen Trinkwasserverordnung sichergestellt. Dabei verläuft der Dosiervorgang streng proportional zur Menge des durch die Leitungen fließenden Wassers aus einem Dosierbehälter von 35-200ltr. Fasssungsvermögen. Eine Über- oder Unterdosierung ist damit ausgeschlossen. Der überlastungssichere Synchronmotor schaltet automatisch ab, wenn Druckstöße kurzzeitig für zu hohen Gegendruck sorgen. Sinkt der Druck, läuft die Pumpe selbsttätig wieder an. Eine Kontroll-Lampe zeigt jeden Dosierhub der Pumpe an und erleichtert damit das Überwachen der Anlage. Eine andere Leuchtdiode wird rot, sobald das Korrekturmittel zur Neige geht und die Pumpe sich automatisch abschaltet: Die Leermelde-Einrichtung ist zu diesem Zweck direkt mit der Saugleitung kombiniert. Die Dosieranlage kann in den waagrechten oder senkrechten Wasserleitungsstrang montiert werden.




1 Hauswasserzähler 6 Vorratsbehälter
2 Absperrventil mit Rückflußverhinderer 7 unbehandeltes Wasser
3 Feinfilter 8 behandeltes Wasser
4 Dosieranlage 9 Kontaktwasserzähler
5 Schuko-Steckdose, 230 V

Technische Daten:

Bezeichnung
Dosierung mit WZ 5m³/h
Dosierung mit WZ 10m³/h
Dosierung mit WZ 20m³/h
Dosierung mit WZ 30m³/h
Länge x Tiefe x Höhe
228 x 110 x 246
378 x 110 x 283
438 x 110 x 300
420 x 165 x 360
Rohranschluss in Zoll
3/4
1
1 1/4
Flansch DN 50
Dosiervolumen /m³
420
420
210
168
Dosierhub alle
1 l
1 l
2 l
5 l
Nenndurchfluss in m³/h
2,5
6
10
15
max. Durchfluss in m³/h
5
10
20
30
Druckverlust in bar
0,5
0,8
0,8
0,8
Temperatur in �C
40
40
40
40
Gewicht in kg
3,6
5,6
8,8
15
Spannung in V/Hz
230/50
230/50
230/50
230/50

Weitere Modelle auf Anfrage.